Spielen macht Schule

Die Grundschule und die Mittelschule haben viele Spiele gewonnen

Wer in der Schule nicht spielen lernt, lernt nicht lernen!

W. Menzel

Mit diesem Zitat bewarb sich unsere Mittelschule beim deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Spielen macht Schule“, bei dem unsere Grundschule schon gewonnen hatte. Uns begeisterte die Idee, Spielen wieder mehr in den Fokus zu rücken, doch leider fehlten uns die dafür nötigen Spiele.

Der Wettbewerb wurde von der Initiative „Mehr Zeit für Kinder“ und dem „Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen“ ins Leben gerufen. Hintergrund dieser Aktion, die von Prof. Spitzer von der Universitätsklinik für Psychiatrie in Ulm begleitet wird, ist, dass das Spielen vermehrt in den Schulen Einzug halten soll. Er berichtet, dass regelmäßiges Spielen wichtig für die kindliche Entwicklung ist und die Kinder damit grundlegende Kompetenzen wie Kooperations- und Konfliktfähigkeit erwerben.

Nachdem ein ausführliches Konzept eingereicht worden war, erhielt die Grundschule im September 2017 die Nachricht, dass sie zu den Gewinnerschulen zählte. Alsbald wurden viele Spiele von verschiedenen Firmen angeliefert. So konnte jede Klasse und auch die beiden Mittagsbetreuungsgruppen mit vielen unterschiedlichen Spielen ausgestattet werden.

Während einer Projektwoche wurden die Spiele in Form von Patenschaften zwischen Grund- und Mittelschule ausprobiert: Die Mittelschulklassen erlasen sich die Spieleanleitungen, probierten diese aus um sie dann den Grundschülern zu erklären und gemeinsam zu spielen.

Eine Aktion, die großen Anklang fand und auf jeden Fall wiederholt werden sollte. Unsere Mittelschüler/innen waren enttäuscht, weil nur die „Kleinen“ mit Spielen beschenkt worden waren.

Nicht nur deshalb, sondern auch wegen der vielfältigen positiven Gesichtspunkten des Spielens, bewarb sich auch unsere Mittelschule bei dem Wettbewerb.

Sie erhielt bei einem Besuch von Herrn Brobeil, der federführend für den Wettbewerb verantwortlich ist und sich an unserer Schule über die Umsetzung informierte als erste Mittelschule deutschlandweit die Zusage.

Nun können auch unsere Mittelschulklassen von den positiven Aspekten von Spielen profitieren.

Vielen Dank an alle Firmen, die diesen Wettbewerb unterstützen.

 

Besuch am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Brauhausstraße in Ansbach

Auch in diesem Schuljahr durften unsere Dritt- und Viertklässler gemeinsam mit Schülern der 11. Klasse des Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Abteilung Ernährung und Versorgung einen Vormittag lang kochen und arbeiten. In diesem Schuljahr stand dieser Besuch für die Klassen 3/4a und 3/4b am 8. Februar 2018 auf dem Programm, die 3. und 4. Klasse machte sich am 22. Februar auf den Weg. Mittelpunkt dieser Kooperation ist ein „Rollentausch“ für die Berufsschüler: Sie unterrichten die Grundschüler und können ihr theoretisch erlerntes Wissen direkt ausprobieren.

Beide Seiten profitieren von dieser Kooperation: Im Lehrplan der Berufsschule steht die gesunde Ernährung von Kindern, in der Grundschule ist gesunde Ernährung zusätzlich ein Unterrichtsprinzip. Außerdem müssen die Berufsschüler ein Projekt eigenständig vor- und nachbereiten. Dafür stehen ihnen bei unserer Kooperation mehrere Unterrichtsstunden zur Verfügung.

Ihre Aufgabe ist es sich einen Schwerpunkt für die jeweilige Jahrgangsstufe zu setzen, einen dazu passenden Theorie- und Praxisteil auszugestalten, der sowohl in den finanziellen als auch den zeitlichen Rahmen passt und die Nahrungsmittel in der entsprechenden Menge zu beschaffen. Die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule sind hierbei auf viel Eigeninitiative angewiesen. Die Lehrkräfte greifen nur „im Notfall“ ein.

Wir danken Frau Schmidt und ihrem Team für die äußerst abwechslungsreichen und gelungenen Vormittage.

 

Wie viel Zucker ist enthalten?

 

Die Schüler schneiden frisches Gemüse